Schnittstelle
Ihre Software spricht mit der Entgeltabrechnung
Verbinden Sie HR-, Zeiterfassungs- oder Branchensoftware mit der deutschen Lohnabrechnung. Bewegungsdaten hinein, fertige Abrechnung und Pflichtmeldungen heraus — automatisiert statt abgetippt.
In den meisten Betrieben liegen die Lohndaten längst in einer Software — im Dienstplan, in der Zeiterfassung, im Personalmodul. Nur die Abrechnung ist eine Insel: Monat für Monat werden Stunden exportiert, in ein Lohnprogramm übertragen, geprüft und Fehler von Hand zurückgetragen. Genau diesen Medienbruch schließt eine Entgeltabrechnungs-Schnittstelle — die Systeme tauschen die Daten direkt aus.
Welche Daten fließen — und was zurückkommt
Hinein
Pro Monat und Mitarbeiter: geleistete Stunden, Zuschläge (Nacht, Sonntag, Feiertag), Abwesenheiten, Einmalzahlungen, Sachbezüge. Einmalig die Stammdaten — Vertrag, Steuermerkmale, Krankenkasse, Beitragsgruppen.
Verarbeitet
Lohnsteuer nach dem amtlichen BMF-Programmablaufplan, kassenindividuelle Sozialversicherung, steuerfreie Zuschläge nach § 3b EStG, betriebliche Altersversorgung und Pfändung — die volle deutsche Entgeltabrechnung.
Heraus
Entgeltabrechnung als PDF (§ 108 GewO), DATEV-Buchungsstapel, SEPA-Zahldatei und die elektronischen Pflichtmeldungen — abrufbar per API oder gemeldet über Webhook, sobald der Lauf steht.
Welche Systeme sich anbinden lassen
Die Schnittstelle ist eine schlichte REST-API — jedes System, das HTTP sprechen kann, kann sie bedienen. In der Praxis sind das:
- Zeiterfassung und Dienstplanung
- HR- und Personalsoftware
- Branchenlösungen (Pflege, Gastronomie, Handwerk, Logistik)
- ERP- und Warenwirtschaft mit Personalteil
- Eigenentwicklungen und Middleware
Angebunden, nicht geschoben
Der Unterschied zur Datei-Übergabe steckt im Detail: Jeder schreibende Aufruf trägt einen Idempotenz-Schlüssel — ein wegen Timeout wiederholter Monat wird nicht doppelt abgerechnet. Webhooks melden aktiv zurück, wenn ein Lauf gerechnet oder ein Dokument fertig ist, statt dass Ihre Software pollen muss. Und alle Beträge sind Cent-Integer, damit kein Rundungsfehler zwischen den Systemen entsteht.
Wie das konkret aussieht — Authentifizierung, der komplette Monat in fünf Aufrufen — steht im Entwickler-Einstieg, jeder Endpunkt mit Baustand in der API-Referenz.
In Deutschland verarbeitet, ITSG-geprüft
Lohndaten sind heikel: Sie berühren Gesundheits- und Sozialdaten und damit besondere Kategorien nach Art. 9 DSGVO. Die Übertragung läuft verschlüsselt über HTTPS, jeder Zugang trägt nur die Scopes, die er braucht, und die Verarbeitung findet in Deutschland statt. Der Rechenkern selbst durchläuft die ITSG-Systemuntersuchung — die Pflichtprüfung, ohne die in Deutschland keine Entgeltabrechnungs-Software an den Meldeverfahren teilnehmen darf. Bis zu ihrem Abschluss binden wir erste Partner persönlich an.
Schnittstelle statt Datei-Export
| API-Schnittstelle | CSV-/Datei-Export | |
|---|---|---|
| Richtung | bidirektional | Einbahnstraße |
| Doppelte Läufe | durch Idempotenz-Key ausgeschlossen | manuell zu vermeiden |
| Rückmeldung | Webhook, sobald fertig | Nachschauen/Pollen |
| Rundung zwischen Systemen | Cent-Integer, exakt | Float-Risiko |
| Fehler zurücktragen | strukturiert im Response | von Hand |
Ein Export verlagert Arbeit nur; eine Schnittstelle nimmt sie weg. Den technischen Ablauf zeigt der Entwickler-Einstieg.
Häufige Fragen
Was ist eine Entgeltabrechnungs-Schnittstelle?
Eine technische Schnittstelle (API), über die Ihre bestehende Software die Entgeltabrechnung anstößt und die Ergebnisse — Abrechnung, Meldungen, Buchungs- und Zahldaten — automatisiert zurückbekommt. Statt Stunden aus einem System zu exportieren und in ein Lohnprogramm zu übertragen, sprechen die Systeme direkt miteinander.
Kann ich meine bestehende HR- oder Zeiterfassung anbinden?
Ja, genau dafür ist Lohnfluss gebaut. Ihre vorhandene Software liefert die Bewegungsdaten (Stunden, Abwesenheiten, Zuschläge, Einmalzahlungen) per REST-Aufruf; Lohnfluss rechnet und meldet. Die Stammdatenpflege bleibt dort, wo sie heute schon liegt.
Was, wenn ich gar keine eigene Software habe?
Dann rechnen Sie als Arbeitgeber direkt im Lohnfluss-Portal ab — ohne Schnittstelle. Die API richtet sich an Software-Anbieter und größere Betriebe, die ihre Systeme koppeln wollen.
Wie unterscheidet sich das von einem CSV-Export?
Ein Datei-Export ist eine Einbahnstraße mit Medienbruch: exportieren, hochladen, prüfen, Fehler manuell zurücktragen. Die API ist bidirektional, idempotent (ein doppelt gesendeter Monat wird nicht doppelt gerechnet) und meldet über Webhooks aktiv zurück, wenn ein Lauf fertig ist.
Wie sicher ist die Datenübertragung?
Verschlüsselt über HTTPS, authentifiziert per Token mit fein granularen Scopes je Zugriff. Personenbezogene Lohndaten werden in Deutschland verarbeitet und gehostet — relevant für Art. 9 DSGVO, weil Lohndaten besondere Kategorien berühren können.
Wie aufwändig ist die Anbindung?
Die API ist eine überschaubare REST-Schnittstelle: Ein Monat läuft über fünf Aufrufe (Bewegungsdaten, Probelauf, Festschreiben, Dokumente, Meldungen). Der Kern einer Anbindung ist meist in Tagen erledigt; die erste Partner-Integration begleiten wir persönlich.
Wie werden rückwirkende Änderungen abgebildet?
Über einen Korrekturlauf (Aufrollung): Ein bereits festgeschriebener Monat wird nicht überschrieben, sondern korrekt rückgerechnet — inklusive der nötigen Korrekturmeldungen. Ihre Software stößt das über denselben Weg an wie einen regulären Lauf.
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Melden Sie sich für den frühen Zugang — wir binden die ersten Partner persönlich an.